Schüler Union Schüler Union Thüringen

Wissen schützt Schüler und Demokratie


Vielen jungen Menschen sind die Lebensumstände in der ehemaligen DDR nicht bekannt. Auch das Unrecht, welches vom SED-Regime an das Volk ausging, ist einer großen Anzahl nicht im tatsächlichen Umfang bewusst.

"Dies rührt einerseits daher, da sie die Umstände natürlich nicht selber miterleben konnten. Andererseits lässt sich dieses Unwissen aber auch auf die Verklärung durch die Medien und im täglichen Leben zurückführen", so Stephanie Heß, Landesvorsitzende der Schüler Union Thüringen.

Aufgrund dessen wird die Schüler Union Thüringen mit einigen Abgeordneten aus verschiedenen Parlamenten und der Jungen Union Thüringen am 9. November 2009 vor Thüringer Schulen mit einem DDR-Quiz an das Unrecht in der ehemaligen DDR erinnern.

Mit den Fragen im Quiz soll verdeutlich werden, dass damals, nicht wie oft behauptet wird, alles besser, sondern vieles ungerechter und menschenverachtender war. Beispielsweise wurden in der Zeit von 1961 bis 1989 weit mehr als 1000 Menschen bei Fluchtversuchen in den "Westen" von DDR-Grenztruppen getötet, dahingegen bei der Flucht in den "Osten" kein einziger.

Gleichzeitig möchte die Schüler Union Thüringen mit ihrem Quiz aber auch an den 9. November 1989 erinnern. Dieser Tag war Beginn der einzigen friedlichen und unblutigen Revolution in der deutschen Geschichte.

"20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer möchte sich auch die Schüler Union bei den Menschen bedanken, die damals auf die Straßen gegangen sind und sich gegen die Unrechtsherrschaft der SED auflehnten. Nur aus diesem Grunde können wir heute in Freiheit und Demokratie aufwachsen", meint Jonas Eberhardt, der stellvertretende Landesvorsitzende der Schüler Union Thüringen.

Die Schüler Union freut sich, dass sie in vielen Teilen Thüringens Mitstreiter und Unterstützer für ihre Aktion akquirieren konnte. Dieser Pressemitteilung ist eine Liste aller Orte und Schulen angefügt, an denen die Schüler Union mit ihrer Aktion präsent sein wird.
Landesvorstand - 5. November 2009

Kreisverband in Jena gegründet!


Am 31.Oktober 2009 wurde in Jena der zweitgrößte Kreisverband der Schüler Union in Thüringen gegründet. Die Schüler Union ist nunmehr in Jena an über 10 Schulen vertreten. Zu den Mitgliedern der Schüler Union Jena gehören neben Schülern von Gymnasien und Regelschulen auch die große Gruppe der Berufsschüler. Ziel der größten parteiunabhängigen Schülervereinigung Europas ist es, dass sich Schüler für Schüler einsetzen. Hierzu zählen in Jena neben der Forderung für kostenloses Bus- und Bahnfahren auch die Forderung nach dem Ausbau des Radwegenetzes und die Teilnahme von Schülern an allen Lehrerkonferenzen.

Auf der Gründungsveranstaltung konnte die Schüler Union Jena Stephanie Heß (Landesvorsitzende der Schüler Union Thüringens), Robin Ohle (1.Stellvertreter der Schüler Union Thüringen), Jonas Eberhardt (2. Stellvertreter der Schüler Union Thüringen) und zahlreiche andere Gäste aus den Kreisverbänden begrüßen. Die Gründungsveranstaltung wurde durch den Landtagsabgeordneten Dr. Mario Voigt und den Jenaer Stadtrat Guntram Wothly unterstützt.

Nach der einstimmigen Verabschiedung der Satzung der Schüler Union Jena wurde Maximilian Klaußner (CGJ) mit 96 Prozent der Stimmen zum ersten Kreisvorsitzenden gewählt. Stellvertreterin wurde Julia Barth (Ernst-Abbe-Gymnasium), Schatzmeister John Varga (Angergymnasium) und Pressesprecher Tim Rochniak. Außerdem gehören Sylvia Hartmann (Angergymnasium), Daniel Kroegel (CGJ), Alexander Lueneberg (IGS Grete Unrein), Darius Mannich (CGJ) und Stefan Möller (Karl-Volkmar-Stoy-Schule) als Beisitzer zum neuen Kreisvorstand. Maximilian Klaußner sagte abschließend: „Die Schüler Union Jena ist insgesamt sehr gut aufgestellt, um sich für mehr Sicherheit für die Jena Schüler auf den Schulwegen und die Berücksichtigung von mehr Schülerinteressen in Kommunalpolitik einzusetzen. Auch werden wir uns zusammen mit der Bildungslücke e.V. für benachteiligte Schüler stark machen“.
SU Jena - 2. November 2009

Schüler Union setzt auf neue Bundesregierung


Die Schüler Union Thüringen sieht nach den Ergebnissen der Bundestagswahl erwartungsvoll in die nächste Legislaturperiode. "Durch die angestrebte Koalition zwischen CDU/CSU und FDP wird es zu einer positiven Veränderung im politischen Geschehen kommen", glaubt die Landesvorsitzende Stephanie Heß. "Nach vier Jahren großer Koalition wird es für die Union nun in einer stabilen Regierung mit der FDP die Chance geben, Werte und Inhalte durchzusetzen, die mit der SPD nicht zu erreichen waren".

"Die Wahlergebnisse geben der SPD nun die essentiell benötigte Chance zu inhaltlichen und personellen Neuausrichtungen innerhalb der Partei", kommentiert Landesgeschäftsführer Robin Frieß die teils dramatischen Verluste der Sozialdemokraten. "Da der gesamte linke Flügel des Parteienspektrums im Gegensatz zur letzten Wahl deutlich unter 50 % geblieben ist, wird sich die SPD in Zukunft einer Kurskorrektur unterziehen müssen", so Frieß weiter.

Trotz allem warnt die Schüler Union aber auch davor, in Euphorie zu verfallen. "Von einer schwarz-gelben Regierung erhoffen wir uns natürlich eine Verbesserung der Verhältnisse, unter anderem eine Stärkung der sozialen Marktwirtschaft. Allerdings sollten, gerade in der Anfangszeit der Koalitionszeit, keine Wunder erwartet werden. Die Finanzkrise, welche uns noch immer beschäftigt, erfordert vernünftiges und besonnenes politisches Handeln.", so der Stellvertretende Landesvorsitzende Robin Ohle abschließend.
Robin Frieß - 28. September 2009

Vorreiter Thüringen


Nachdem der Vorschlag der Schüler Union, den jüngsten Landtagspräsidenten Deutschlands zu stellen, nicht angemessen wahrgenommen wurde, fordert die Schüler Union Thüringen den Thüringer Landtag nun auf, dem Alterspräsidenten einen Jugendpräsidenten zur Seite zu stellen.

"Zurzeit eröffnet jede Konstituierung der Alterspräsident, er ist der älteste Abgeordnete im Landtag. Wir wollen, dass Jung und Alt zusammen die Konstituierung beginnen und fordern Thüringen deshalb auf, einen Jugendpräsidenten einzuführen! So kann die neue Legislaturperiode sowohl mit der Erfahrung des Alters, aber auch mit der Frische der Jugend begonnen werden", so Stephanie Heß, Landesvorsitzende der Schüler Union.

"Zudem wäre es günstig, wenn der Jugendpräsident frisch in den Landtag eingezogen ist, damit deutlich wird, dass die Parteien auch jungen Leuten die Chance zur Verwirklichung geben! Ein Jugendpräsident an der Seite des Alterspräsidenten im Thüringer Landtag würde das politische Bild für Jung und Alt im Freistaat komplettieren", meint Robin Ohle, 1. Stellvertretender Landesvorsitzender.

"Nachdem unsere Forderung, Beate Meißner zur Landtagspräsidentin zu ernennen keine Beachtung fand, sind wir der Meinung, dass Frau Meißner als Sprachrohr der Jugend für das Amt der Jugendpräsidentin geeignet wäre", äußert sich Robin Frieß, Landesgeschäftsführer.

"Dieser Gedanke wurde in Deutschland schon häufig diskutiert, aber noch nie verwirklicht! Wieder einmal hat Thüringen die ideale Möglichkeit, Vorreiter für eine neuartige und erfrischende Idee zu sein!", so Jonas Eberhardt 2. Stellvertretender Landesvorsitzender, abschließend.

Nun liegt es ganz in der Hand des Thüringer Landtages, ob man weiter macht, wie bisher oder ob ein Signal in Richtung der Jugend ausgesendet wird, welches zeigt, dass man auch sie erhört, achtet und auf parlamentarischer Basis repräsentiert.
Landesvorstand - 24. September 2009

Schüler Union für klare und stabile Verhältnisse


Nach der Landtagswahl Ende August gilt es nun, in den Koalitionsverhandlungen stabile politische Verhältnisse für Thüringen zu erreichen. Aufgrund dessen unterstützt die Schüler Union Thüringen eine Schwarz-rote Koalition zwischen CDU und SPD im Thüringer Landtag. Gerade hinsichtlich der Bildungspolitik würde eine linksgerichtete Koalition mit Personen wie Bodo Ramelow an der Spitze den Freistaat um Jahre zurückwerfen.

"Für uns als größte Thüringer Schülerorganisation sind vor allem zwei Punkte von enormer Bedeutung", so die Landesvorsitzende Stephanie Heß. "Zum einen muss es das Ziel sein, die bildungspolitische Vorreiterrolle Thüringens im bundesweiten Vergleich nicht aufs Spiel zu setzen sondern kontinuierlich auszubauen. Desweiteren muss jedem Kind die Möglichkeit gegeben werden, nach seinen Fähigkeiten und Begabungen den Bildungsweg einzuschlagen, welcher am Besten erscheint." Hinsichtlich dieser Punkte spricht sich die Schüler Union Thüringen klar gegen die von der Linken geplanten Einheitsschulen in Thüringen aus.

"Es hilft nichts, sich in Punkto Bildung an Ländern wie Bremen und Berlin zu orientieren. Es muss das Ziel sein, auch noch an Bayern und Sachsen im Ranking vorbei zu ziehen. Dafür kämpfen wir", ergänzt Robin Ohle, Stellvertretender Landesvorsitzender.

Zeitgleich sieht die Schüler Union Thüringen die Möglichkeit, durch den Abschied von Dagmar Schipanski einen Generationswechsel im Amt des Landtagspräsidenten durchzuführen.

"Während in anderen Bundesländern über einen "Jugendpräsidenten" zur Unterstützung des Alterspräsidenten nachgedacht wird, hat Thüringen die einmalige Gelegenheit mit Beate Meißner eine junge, engagierte und geeignete Landtagsabgeordnete zur Präsidentin zu wählen. Sie ist die jüngste Abgeordnete in der Thüringer CDU-Fraktion. Aufgrund ihrer parlamentarischen Erfahrung wäre sie das perfekte Bindungsglied zwischen jung und alt", so Landesgeschäftsführer Robin Frieß. "Die Wahl Beate Meißners wäre ein richtungsweisendes Signal an die Jugend im Freistaat, dass man auch ihr etwas zutraut. Denn leider ist schon absehbar, dass es keinen jungen Abgeordneten in den Ministerämtern geben wird. Umso wichtiger wäre es, das Amt des Landtagspräsidenten an die Jugend zu übergeben".

"Beate Meißner zur Landtagspräsidentin zu wählen wäre ein mehr als deutliches Signal nach außen hin und würde der Thüringer Landespolitik ein völlig neues Antlitz verleihen. Weiterhin möchten wir verdeutlichen, dass es von größter Bedeutung ist, die Bildung als Investition in die Zukunft für unseren Freistaat zu begreifen. Unser Kapital liegt in der Jugend. Das müssen wir auch politisch verdeutlichen", so Ohle. "Eine Parlamentspräsidentin Beate Meißner wäre auch eine ermutigende Botschaft an junge Menschen sich politisch zu engagieren. Wir sollten Signale setzen, welche die Jugendlichen aus ihrer politischen Verdrossenheit reißen".
Landesvorstand - 19. September 2009

Schüler Union respektiert Althaus` Rücktritt


"Die Schüler Union Thüringen respektiert den Rücktritt Dieter Althaus` von seinen Ämtern als Thüringer Ministerpräsident und vom Landesvorsitz der CDU Thüringen", so die Landesvorsitzende der SU Thüringen, Stephanie Heß. "Althaus` Rücktritt ist zwar ein herber Schlag für die Landes-CDU, jedoch sollte er Anlass zu politischen und inhaltlichen Neuausrichtungen innerhalb der CDU werden", so Heß weiter.

Dieter Althaus ist seit der politischen Wende 1990 Mitglied des Thüringer Landtags und hatte seit 2000 das Amt des CDU-Landesvorsitzenden inne. Von 1992-1999 war Althaus als Kultusminister unter anderem für bildungspolitische Themen zuständig. Im Jahr 2003 übernahm er von Bernhard Vogel das Amt des Thüringischen Ministerpräsidenten.

"Wir danken Dieter Althaus für seinen Einsatz für den Freistaat Thüringen und die Bildungspolitik im Besonderen und hoffen, dass er uns als Abgeordneter im Landtag erhalten bleiben wird", äußert sich Robin Frieß, Landesgeschäftsführer der Schüler Union.

Für den Neuanfang schaut die Schüler Union Thüringen optimistisch in die Zukunft. Unabhängig von der zukünftigen Landesregierung wird sie weiterhin ihren Auftrag, Schule zu verbessern, wahrnehmen.
Robin Frieß - 06. September 2009

Schüler Union aktiv im Wahlkampfgeschehen


Der aktuelle Wahlkampf zieht eine Menge hochrangiger Politiker in die Landeshauptstadt. Das ist günstig für die werbenden Parteien, die Bürger freuen sich jemand Bekanntes im Straßenbild zu erblicken und für den Erfurter Kreisverband der Schüler Union bietet sich da natürlich die Möglichkeit, jeweils mit kleinen Delegationen an den Veranstaltungen teilzunehmen.

So geschehen am Abend des 19.8. im Gärtnereibetrieb Chrestensen, als der Kanzleramtsminister Thomas de Maiziére erschien, um an einer Diskussion über die Auswirkungen der Finanzkrise in Thüringen teilzunehmen. Da lag es nach deren Ende nicht fern, ein paar Worte mit dem sympathischen und gut gelaunten Minister zu wechseln und ein gemeinsames Foto zu arrangieren.

Am Tag darauf, dem 20.8., bot sich wiederum einer Delegation der Schüler Union Erfurt die Möglichkeit, den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch persönlich kennenzulernen. Auch dieser war guter Dinge und freute sich über ein gemeinsames Foto. Die Schüler Union Erfurt freuen sich über diese sich im Wahlkampf bietenden Chancen zum Kennenlernen von erfahrenen Politikern und hofft, so ihren Bekanntheitsgrad und ihre Mitgliederzahlen zu erhöhen.

Aber auch der Landesverband der Schüler Union zeigt im Wahlkampf Präsenz. So geschehen zum Wahlkampfabschluss der CDU Thüringen am 28.8. in Erfurt. Auch hier erklärte sich die hiesige Politprominenz, in diesem Falle Mike Mohring, zu einem Foto mit dem Landesvorstand bereit.
Robin Ohle - 29. August 2009

Landesschülertagung 2009


Wie in jedem Jahr fand am vergangenen Samstag das Großevent der Schüler Union Thüringen statt. Zur diesjährigen Landesschülertagung fanden sich die Mitglieder der Schüler Union im Thüringer Landtag, in den Räumen der CDU-Fraktion, ein. Auf dem Programm stand, als Höhepunkt, die Wahl des neuen Landesvorstandes. Neue Landesvorsitzende ist die Gothaerin Stephanie Heß (17), ihre beiden Stellvertreter sind Robin Ohle (16) und Jonas Eberhardt (14) aus dem Kreisverband Erfurt. Das Amt des Landesgeschäftsführers übernimmt der 17-jährige Suhler Robin Frieß. Zum ersten Beisitzer, welcher in Zukunft die Pressearbeit übernehmen wird, wurde Christian Bürger (16) aus dem Ilmkreis gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die drei Erfurter Beisitzer Enrico Reitberger, Jan-Philipp Berghold und Maria Fritzsche. Nach den leicht chaotischen ablaufenden Wahlgängen ging es im inhaltlichen Teil der Landesschülertagung um die Ausrichtung für das nächsten Jahr.
Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle Michael Panse, der uns durch die Räumlichkeiten im Thüringer Landtag einen wunderbaren Rahmen bescherte. Auch bei Kjell Eberhardt, Stefanie Laschinski, Andre Weber und dem SU-Bundesvorsitzenden Younes Ouaquasse wollen wir uns an dieser Stelle für die warmen Worte bedanken.
Last but not least bedanke ich mich ganz besonders im Namen der Schüler Union Thüringen beim alten Landesvorstand: dem ehemaligen Landesvorsitzenden Marcus Rehwald, dem ehem. stellv. Landesvorsitzenden und Landesgeschäftsführer Steven Bickel, welcher die Tagung als Tagungspräsident wunderbar leitete, und bei Hannes Reinke, welche uns in den letzten zwei Jahren durch ihre Arbeit eine sehr gute Basis für das kommende Jahr geschaffen haben.
Robin Frieß - 11. August 2009

Schüler Union Nordhausen gegründet!

Am 28. Mai 2009 wurde die Schüler Union Nordhausen gegründet! Zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Nordhausen wählten die Versammlungsteilnehmer den Neustädter Alexander Hannemann (12. Klasse).
Seine Stellvertreter sind Andreas Leupold (11. Klasse) sowie Nick Mewes (11. Klasse). Artur Mordowin (11. Klasse) wurde Beisitzer und Geschäftsführer, Antonia Kübler (11. Klasse) wurde zur 2. Beisitzerin gewählt.

Die SU Nordhausen wird zukünftig neue Wege der Schulpolitik beschreiten und sich aktiv für das Wohl der Mitschüler einsetzen. Auf der ersten Vorstandssitzung kurz nach der Wahl wurde ein grundlegendes Konzept erarbeitet. Die SU erlebte in den letzten drei Wochen vor der offiziellen Gründung einen regelrechten Ansturm von Interessierten und unterstützenden Schülern.

Mitglied kann jeder werden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Es wurden auch gleich erste Ziele formuliert: Zukünftig will man versuchen, auch die anderen Schulen in Nordhausen mit einzubinden. Außerdem soll das Angebot an Arbeitsgemeinschaften am Herder-Gymnasium erweitert werden. Schüler, die sich der SU anschließen möchten, können mit der SU über folgende Mail-Adresse in Kontakt treten: jetzt.mitmachen@gmail.com Wir senden dir gerne alle wichtigen Informationen aus Nordhausen!

Schüler Union Nordhausen - 01. Juni 2009

Kreisverband Erfurt gegründet!

Am 5.6.2009 wurde im CDU-Fraktionssitzungssaal des Thüringer Landtages der Kreisverband der Schüler Union in Erfurt neu gegründet. Zwar gab es diesen schon vor ein paar Jahren, doch aufgrund des Ausscheidens des damaligen Kreisvorstandes existierte der Kreisverband Erfurt nur noch auf dem Papier. Als Ehrengäste richteten Staatssekretär Kjell Eberhardt und der Schulleiter des Königin-Luise-Gymnasiums in Erfurt, Jürgen Kornmann, ihr Wort an die anwesenden Gründungsmitglieder. Der SU-Landesvorsitzende Marcus Rehwald, Landesgeschäftsführer Steven Bickel und die stellvertretende Landesvorsitzende Stephanie Heß waren ebenfalls anwesend. Als Kreisvorsitzender wurde der 16-jährige Robin Ohle gewählt, Enrico Reitberger (18) wurde 1. Stellvertreter, Jonas Eberhardt (14) nahm die Wahl zum Kreisgeschäftsführer an und Maria Fritzsche (16) bekam das Vertrauen der Anwesenden für das Amt der Pressesprecherin ausgesprochen. Nach der Wahl des Kreisvorstandes unterhielt man sich noch mit Staatssekretär Eberhardt und Jürgen Kornmann über die sich Schülern bietenden Chancen zur politischen Mitsprache in Erfurt und klärte Ziele ab, welche man in nächster Zeit gemeinsam im Kreisverband angehen möchte. Kurz nach der Gründung verzeichnete die Schüler Union Erfurt einen beträchtlichen Zuwachs, welcher für eine gute Entwicklung des Kreisverbandes hoffnungsvoll stimmt.

Robin Ohle - 12. August 2009

Klausurtagung von Schüler Union und Junger Union SOK

Zum Abschluss des Jahres 2008 führte die Schüler Union des Saale-Orla Kreises mit Unterstützung der Jungen Union des Landkreises ein Seminar zu kommunalpolitischen und schulpolitischen Themen durch. Zu dem Jahresabschlussseminar der Schüler Union, welches am 29. und 30. Dezember 2008 im "Hotel Stadt Neustadt" in Neustadt/Orla stattfand, konnte u.a. mit dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Jena/Stadtroda, Thomas Fügmann, über aktuelle bildungspolitische Themen, wie der Reform der Sekundarstufe II im Gymnasium, diskutiert werden. Außerdem beschäftigten sich die Mitglieder der Schüler Union in einem "Planspiel Kommunales" mit der Funktionsweise von kommunalen Parlamenten. Die Kreisvorsitzenden von Junger Union, Christian Herrgott, und Schüler Union, Maximilian Wagner, sagten hierzu: "Da Demokratie vor allem vom Mitmachen lebt, ist es uns besonders wichtig, dass unsere Mitglieder motiviert sind, Verantwortung auf kommunaler Ebene zu übernehmen. Kontinuierliche politische Jugendverbandsarbeit wie sie in der Jungen Union oder der Schüler Union geleistet wird, ist die beste Prävention gegen Extremismus." Auf dem Programm des Seminars stand im Anschluss an den Film "Der Stich des Skorpion", welcher von dem Schicksal des Fluchthelfers Wolfgang Stein berichtet, auch eine Diskussion mit dem Publizisten Udo Scheer aus Stadtroda über das DDR-Unrecht. Im Rahmen eines Kamingespräches diskutierten die Mitglieder der Schüler-Union mit dem JU-Landesvorsitzenden Dr. Mario Voigt, dem Bundesvorsitzenden der Schüler Union Younes Ouaqasse, dem JU-Bundesvorstandsmitglied und Kreistagsabgeordneten Stefan Gruhner sowie dem Landtagsabgeordneten Siegfried Wetzel (CDU) über Möglichkeiten, wie sich junge Menschen aktiv in die Gesellschaft einbringen können. Voigt und Ouaqasse unterstrichen: "Die steigenden Mitgliederzahlen von Junger Union und Schüler Union zeigen, dass sich junge Menschen entgegen aller Behauptungen sehr wohl politisch engagieren wollen und bereit sind, für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Das Engagement der Schüler-Union im Saale-Orla Kreis ist ein gutes Beispiel dafür, dass Jugendliche gemeinsam etwas bewegen wollen und können."

SU Thüringen - 6. Januar 2009

Schüler Union tief bestürzt nach Skiunfall von Ministerpräsient Dieter Althaus

Mit tiefer Bestürzung haben die Mitglieder der SU Thüringen auf den tragischen Skiunfall unseres Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus reagiert. "Unsere Gedanken sind nun bei Dieter Althaus und seiner Frau Katharina", so der Landesvorsitzende Marcus Rehwald. Gleichzeitig möchten die Mitglieder der SU Thüringen den Angehörigen der nach dem Unfall verstorbenen Frau ihr tief empfundenes Beileid aussprechen. Der Thüringer Ministerpräsident war am Donnerstagnachmittag in der Obersteiermark in Österreich mit der 41-jährigen Skifahrerin auf der Skipiste zusammengestoßen. Althaus erlitt dabei schwere Verletzungen, die 41-jährige Skifahrerin erlag beim Transport ins Krankenhaus ihren schweren Schädelverletzungen. Der stellvertretende Landesvorsitzende Steven Bickel: "Wir können nun nur auf eine schnelle und möglichst allumfassende Genesung von Dieter Althaus hoffen."

SU Thüringen - 3. Januar 2009

Schülerstreik - Schüler Union fordert konstruktive Kritik

Am heutigen Mittwoch, dem 12. November 2008, findet der in Gotha, Jena und Erfurt von der Linksjugend geplante Schülerstreik unter dem Motto "Bildungsblockaden einreißen" statt. Ziele des Streiks sind die Verbesserungen des Thüringer Bildungssystems, ein längeres gemeinsames Lernen, Unterricht in kleineren Klassen und ein kostenloses Mittagessen in den Schulen. Es sind weitgehend populistisch und ideologisch verankerte Gründe, aus denen die Jugendorganisation der Linkspartei den heutigen Streik durchführen möchte. Es besteht Grund zur Sorge, dass Schüler eventuell für Ziele instrumentalisiert werden, die ihnen nicht bewusst sind. Es ist zu begrüßen, wenn sich Schüler für ihre Interessen einsetzen und diese durchsetzen möchten, jedoch wirft sich die Frage auf, ob ein Streik, dessen Erfolgsaussichten offen sind, für Schüler der richtige Weg ist, ihre Bedenken gegenüber dem Bildungssystem auszudrücken. So sieht man am Beispiel des Schülerstreiks am 22. Mai 2008 in Berlin, dass der Protest keineswegs das gewünschte Ergebnis erreichte und sich nichts verändert hat. Anstelle eines Streiks schlägt die Schüler Union Thüringen eine konstruktive Debatte zwischen Lehrern, Schülern und dem Kultusministerium über existierende Mängel, wie die in der gymnasialen Oberstufe oder jene in den Lehrplänen, vor. Schüler haben die Möglichkeit, Politik mitzugestalten, indem sie sich in der Schülervertretung engagieren oder sich in Interessenvertretungen, wie der Schüler Union, einbringen. Es gilt also, Schüler für ein Engagement in den Gremien zu motivieren. Dort könnte eine Petition oder Unterschriftensammlung gestartet werden, welche die Forderungen sachlich und konkret darstellen und gleichzeitig eine solide Diskussionsgrundlage bilden würden. Abschließend kann man sagen, dass der heutige Streik vielleicht das Interesse der Öffentlichkeit auf sich ziehen wird, doch über einen längeren Zeitraum gesehen, wäre eine Konkretisierung der Missstände gegenüber dem Kultusministerium mit eigenen Lösungsvorschlägen zu den einzelnen Problemen effizienter und könnte einen Beitrag zur stetigen Verbesserungen der Lernsituation in Thüringens Schulen leisten.

SU Thüringen - 12. November 2008

Landesvorstand für eine zweite Amtszeit Köhlers

Der Landesvorstand der Schüler Union Thüringen sowie der Kreisverband Gotha begrüßen eine erneute Kandidatur von Horst Köhler zum Bundespräsidenten. Der Gothaer Landesgeschäftsführer der Schüler Union Thüringen, Felix Elflein, geht von einer breiten Unterstützung für Köhler auf der Bundesversammlung am 23. Mai 2009 aus. "Ich denke hier kann man nur Frau Merkel zitieren: Der Bundespräsident hat die Herzen der Menschen erobert", so Elflein, als Köhler ankündigte eine zweite Amtszeit anzustreben. Köhler ging von Beginn seiner Verpflichtung als Bundespräsident an offen auf die Menschen zu, spricht aber auch unbequeme Wahrheiten aus. Köhler steht für ein weltoffenes Deutschland, engagiert sich in Afrika und hat dazu beigetragen, dass zwei Kontinente ein Stück zusammengewachsen sind. Seine Versuche der Annährung zu Polen und Tschechien sind ebenfalls zu würdigende Verdienste. Die Schüler Union würde sich über eine Wiederwahl Köhlers sehr freuen, denn "er ist der Präsident der Deutschen und genießt über die Parteigrenzen hinweg allerhöchstes Ansehen", so Marcus Rehwald, Landesvorsitzender der Schüler Union in Thüringen.

Felix Elflein - 22. Mai 2008

1. Ostkonferenz der Schüler Union und Landesschülertagung

Am Wochenende fand in der Verwaltungsfachhochschule Gotha die erste Ostkonferenz der Schüler Union statt. Die Tagung wurde eröffnet von Gastgeber Felix Elflein, welcher sich zu Beginn herzlich bei den Verantwortlichen der CDU Kreisgeschäftsstelle Gotha für die Zusammenarbeit bedankte. Danach hielt die anwesende Thüringer Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU) ihr Grußwort und rief zu mehr Engagement in den Thüringer Schulen auf. Landrat Konrad Gießmann (CDU) gratulierte zur bisher erfolgreichen Arbeit auf Landes- und Kreisebene. Ein wichtiger Bestandteil der Ostkonferenz war auch die Wahl des Landesvorstandes. Marcus Rehwald (18) aus Zella-Mehlis wurde zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Landesgeschäftsführer Felix Elflein, Schüler am Gymnasium Arnoldi-Schule Gotha, konnte sich ebenfalls erneut das Vertrauen der Delegierten sichern und wurde so wiedergewählt. Der Vorstand wird kompletiert von Steven Bickel und Stephanie Heß als Stellvertreter und Nathalie Jereschinski, Hannes Reinke und Florian Rösnick als Beisitzer. Gemeinsam mit den Landesverbänden aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen konnte am Abend der CDU-Fraktionschef im Thüringer Landtag, Mike Mohring, kräftig feiern. Mohring sicherte der Schüler Union Thüringen weitere Unterstützung vom CDU Landesverband zu und gratulierte dem neuen Landesvorstand. Samstag stand der inhaltliche Teil der Konferenz auf der Tagesordnung. Staatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) hielt hierzu einen Vortrag zum Thema "Gewalt an Schulen" und machte auf die wachsenden Probleme aufmerksam. Eberhardt rief jedoch gleichzeitig auf, diese Probleme medial nicht zu dramatisieren und riet von einer Übertreibung ab. Die Delegierten der Landesverbände diskutierten anschließend mit Eberhardt und beachteten seine Vorschläge auch in dem gemeinsam verfassten Positionspapier. Das Positionspapier beinhaltet einen Forderungskatalog, mit welchem, nach Auffassung der Schüler Union, Gewalt an Schulen mit Präventionsmaßnahmen eingedämmt werden kann. In ihren Schlussworten am Samstag bedankten sich die Landesvorsitzenden bei den Thüringern und Gothaer Gastgebern. Ein wirklich großes Dankeschön gilt der CDU Kreisgeschäftsführerin aus Gotha, Rosel Steinbrück, dem Mitarbeiter des Ministers Reinholz, Herr Helge Rau, sowie Maximilian Fliedner, Pressesprecher der JU Gotha.
Felix Elflein - 20. Mai 2008

Girls Day bei der CDU-Landtagsfraktion

Seit einigen Jahren ist es Brauch, dass die Damen-Abgeordneten der CDU Landtagsfraktion Schülerinnen aus ihren Wahlkreisen anlässlich des Girls Days in den Thüringer Landtag einladen. Die Gothaer Abgeordnete Evelin Groß (CDU) beteiligte sich ebenfalls rege an der Veranstaltung "Mädchen - Zukunftstag" und räumte den beiden Schülerinnen Patricia Erlebach und Juliane Heyer (beide 16 Jahre) die Möglichkeit ein, sie einen Tag zu begleiten. Nach einem gesunden Frühstück in den Räumen der CDU-Fraktion wurden die etwa 30 Teilnehmerinnen von der Landtagspräsidentin begrüßt und anschließend zum Fototermin gebeten. Um den Mädchen die Abläufe und die Arbeitsweise in einem Parlament zu verdeutlichen, wurde hierzu ein Vortrag gehalten. Danach wurden Ausbildungsberufe des Thüringer Landtags vorgestellt und man gewährte den jungen Damen Einblicke in die Büroräume des Parlaments. Ein fiktiver Einstellungstest sollte den Mädchen die Möglichkeit geben, sich selbst einzuschätzen und die wachsenden Anforderungen der Arbeitgeber zu verdeutlichen. Den Tag im Thüringer Landtag empfanden die zwei Teilnehmerinnen vom Gymnasium Arnoldi-Schule als sehr praxisorientiert und interessant, auch für Evelin Groß war es eine große Freude, das Interesse für Politik und Demokratie bei jungen Menschen geweckt zu haben und forderte einmal mehr, dass sich junge Leute mehr in die Politik einmischen sollten.
Felix Elflein - 21. April 2008


Schüler Union Gotha sieht Handlungsbedarf in Neudietendorf

Am Mittwoch, dem 16.04 trafen sich Vertreter der Schüler Union Gotha um die Turnhalle des von-Bülow-Gymnasiums in Neudietendorf zu besichtigen. Schulleiterin Frau Rögner führte die Interessierten durch die historischen Gemäuer der Schule und berichtete über die Geschichte der Turnhalle. Als die Besucher den ersten Blick in die Räumlichkeit warfen, war schon nicht mehr von einer Turnhalle zu reden. Lediglich ein Raum, so groß wie ein Volleyballfeld, wartete auf die Gruppe. Die Turnhalle ist derzeit jede Unterrichtsstunde belegt, die Sportlehrer kleiden sich in einem Raum um, in welchem zur gleichen Zeit Kraftsport betrieben wird, ganze Kurse können nicht angeboten werden, da die "Halle" zu klein ist. Lediglich Volleyball, Boden- und Geräteturnen ist in der Halle möglich. "Was von Außen schon unscheinbar erscheint, ist von Innen ein Witz.", so Felix Elflein, Kreisvorsitzender der Schüler Union Gotha. Die Schüler Union (SU) sieht daher einen dringenden Handlungsbedarf um dieses Problem schnellstmöglich zu beheben. Der Jugendverband unterstützt daher die Vorschläge der CDU-Fraktion im Gothaer Kreistag, welche den Bau einer neuen Turnhalle vorsehen. Jedoch reicht eine Einfeldhalle nicht, aus um alle Schüler zu unterrichten. Daher fordert die SU Gotha den Bau einer Mehrfeldhalle, mit Beteiligung der Vereine und der Gemeinde Neudietendorf. So würde sich die Nutzung auch nicht weiter auf den Schulsport beschränken. Die Schulleiterin klärte auch über die Nachnutzung der bisherigen kleinen Turnhalle auf:"Der Speiseraum, welcher ebenfalls seine Kapazitäten erreicht hat, könnte nun in der Turnhalle eingerichtet werden". Aufgrund steigender Schülerzahlen würde sich dieses Problem in nächsten Jahren weiter verschärfen. Schon jetzt werden Sportstunden in die Turnhalle der Regelschule verlagert, da die kleine Turnhalle nicht für alle 320 Schüler Platz bietet, somit ist auch kein getrennt-geschlechtlicher Unterricht möglich. Die 2 Jugendverbände rufen daher alle Mitglieder des Gothaer Kreistages auf, den Entschluss der CDU-Fraktion mitzutragen und somit den Bau einer neuen Turnhalle zu ermöglichen. "Trotz alledem ist es lobenswert, wie engagiert das Lehrerkollegium mit diesem Provisorium in den letzten Jahren gearbeitet hat und immer versuchte, das Beste aus der Situation zu machen", so waren sich die Mitglieder der SU nach der Besichtigung einig.
Felix Elflein - 21. April 2008


Schüler Union unterstützt Vorschlag für einen öffentlich-rechtlichen Jugendkanal

Gestern wurde bekannt, dass der MDR-Intendant Udo Reiter die Notwendigkeit eines öffentlich-rechtlichen Jugendkanals im Deutschen Fernsehen erkannt hat. Auch die Schüler Union Thüringen bekennt sich zu dieser Forderung. "Schon seit längerem beobachten wir die Entwicklung der Medienlandschaft für Jugendliche und stets ist uns dieses Defizit aufgefallen", so Felix Elflein, Landesgeschäftsführer der Schüler Union Thüringen. Der Kinderkanal spricht zwar die Zielgruppe bis zu 12 Jahren an und macht hier eine sehr gute Arbeit, aber die älteren Jugendlichen haben kein spezielles Angebot und müssen so auf MTV oder VIVA zurückgreifen. Auch andere Sender haben Jugendsendungen in ihrem Vollprogramm integriert, mit welchen aber wenige junge Leute erreicht werden. Nach Ansicht der Schüler Union (SU) sollte dieser Sender zur Allgemeinbildung beitragen, da es in diesem Bereich, auch in weiten Teilen Thüringens, sehr großen Nachholebedarf gibt. Der Freistaat Thüringen hat durch sein Engagement in den letzten Jahren die Vorreiterrolle im Ressort Kindermedien einnehmen können, deshalb sieht Schüler Union Thüringen in einem neuen Sender für Jugendliche eine großartige Chance für den Freistaat, sich in diesem Gebiet weiter zu etablieren.
Felix Elflein - 11. April 2008

Schüler spielen Stadtrat

Am 14. Februar 2008 riefen 32 Schüler der Arnoldi-Schule und die Schüler Union (SU) zum Planspiel "Kommunales" auf. Das Planspiel soll eine alternative Ergänzung zum Sozialkundeunterricht darstellen und soll Schülerinnen und Schülern die Abläufe und Aufgaben eines Stadt- bzw. Gemeindesrates verdeutlichen. Unter Anleitung von Tim Segler, Student der Verwaltungsfachhochschule Gotha, wurde den Schülern das Szenario und der Hintergrund vorgestellt. Die Sitzverteilung sowie das Parteienspektrum wurde dem Gothaer Stadtrat angeglichen und auch die Themen waren praxisnah am aktuellen kommunal-politischen Geschehen orientiert. Nach der Einleitung und Verlosung der Fraktionsmitglieder fanden die Fraktionssitzungen statt. Die Schüler hatten hier die Gelegenheit, selbst Anträge zu formulieren oder Vordrucke zu verwenden. Beispiele: Schulnetzkonzeption, Bau einer Kleinsportanlage oder Sanierung von Friedhofswegen. Zur Stadtratssitzung trafen sich alle Fraktionen um über die gestellten Anträge zu diskutieren und Beschlüsse zu fassen. Neben kontroversen Diskussion und hitzigen Debatten konnten die Schüler viele praktische Erkenntnisse gewinnen. Schulleiter Clemens Festag war sogar als Sachkundiger Bürger geladen um von der Problematik einer Kleinsportanlage für die Arnoldi-Schule zu berichten. So war die einzige Frage am Ende der Veranstaltung: "Wann macht ihr sowas wieder?". Ein Beweis für die Veranstalter, dass es den Schülern Spaß gemacht hat und sie dadurch zudem praktische Kenntnisse hinzugewinnen konnten. "Die Arnoldi-Schule hat ihren Schülern die Gelegenheit geboten, die Demokratie einmal hautnah zu erleben und mitzugestalten. Das Planspiel, konzipiert von der Jungen Union Thüringen (JU), ist ein guter Beitrag zum Kampf gegen Politikverdrossenheit und mindert somit die Anfälligkeit von extremistischen Einflüssen auf die Schüler", so Felix Elflein, Landesgeschäftsführer der SU Thüringen. Das Planspiel wurde durchgeführt von der Schüler Union Thüringen und dem AK Kommunales der JU Thüringen.
Felix Elflein - 14. März 2008

Ein Jahr gespart

Für die Schüler eines Thüringer Gymnasiums ist es heutzutage die Regel, das Abitur nach 12 Jahren Schule zu erlangen. Dies ist jedoch nicht in allen Bundesländern Deutschlands der Fall. So erfolgt noch bis zum Jahr 2009 eine Umstellung der Schulsysteme in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein von 13 auf 12 Jahre. In unserem Nachbarbundesland Hessen, wo dies schon statt fand, gibt es zu jenem Thema noch große Streitpunkte. So sehen die Eltern der Schüler ihre Kinder mit der neuen Situation überfordert und üben Kritik an der nicht ausreichend vorhandenen Freizeit ihrer Sprösslinge. Diesen Einwand wies Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit der Begründung "Man kann nicht alles haben" zurück. Auch sind die Schulen an der Überlastung der Jugendlichen nicht unschuldig - so sind sie teilweise zu bequem für die Erstellung neuer Lehrpläne und Unterrichtsstoff wird nicht gekürzt, sondern einfach nur zusammengedrängt, wodurch erst die Probleme entstehen. Doch sollte man auch bedenken, dass sich die Schüler auf einer höheren Bildungseinrichtung befinden und gefordert werden müssen. Insgesamt ist sich die Schüler Union Thüringen einig, dass Jugendliche durchaus in der Lage sind, sich in 12 Jahren Bildungsweg einen guten Wissensstand zu sichern. Weiterhin sehen wir die Kritik am zeitlich eingeschränkten Freizeitprogramm als übertrieben an, da sich die Jugendlichen auf das Wesentliche in ihrem Alter konzentrieren sollten: die Schule.
Stephanie Heß - 13. April 2008

Schüler Union: Nein zu rein-türkischen Schulen

Der Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Recip Erdogan, in Deutschland rein türkische Schulen und Universitäten einzuführen, ist absurd. Seine Äußerungen zeigen, dass er und seine islamistisch-orientierte AK-Partei nicht an einer Integration türkischer Mitbürger in Deutschland interessiert sind. Statt türkischen Jugendlichen bessere Bildungs- und Berufschancen hierzulande zu eröffnen, würde gesonderter, türkischsprachiger Unterricht an Schulen und Universitäten zu Desintegration und womöglich zu Parallelgesellschaften führen. Noch während des Besuchs Recip Erdogans in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel richtigerweise den Vorstoß klar zurückgewiesen. Seit ihrem Wahlsieg arbeitet die AK-Partei daran, die Türkei zu einem islamischen Land umzugestalten. Die Aufhebung des Kopftuchverbotes an türkischen Universitäten ist ein weiterer Beleg für die Abkehr der Türkei von den laizistischen Prinzipien von Staatsgründer Kemal Atatürk. Durch die jüngsten Äußerungen Recip Erdogans wird erneut deutlich, dass die Türkei nicht Mitglied der europäischen Wertegemeinschaft ist. Deswegen ist dieses Land auch keinesfalls reif, der Europäischen Union beizutreten. Dabei ist Deutschland durch verschiedene Initiativen auf Bundes- und Landesebene wie den Islamgipfel oder die Einführung intensiver Sprachförderung schon im Kindergarten, wie sie etwa in Hessen durch Ministerpräsident Roland Koch vorbildlich vorangetrieben wird, auf dem richtigen Weg, die Integration seiner ausländischen Mitbürger zu verbessern. Da das Erlernen der deutschen Sprache der Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft ist, muss es statt separater türkischer Institutionen mehr Miteinander und Offenheit statt Abschottung geben.
Felix Elflein - 15. Januar 2008